Das diabetische Fußsyndrom

Patienten mit Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) leiden häufig an Wundheilungsstörungen in Form von Geschwüren oder offenen Stellen am Bein. Das Diabetische Fußsyndrom ist eine Erkrankung in Folge eines langfristig und dauerhaft erhöhten Blutzuckerspiegels. Störungen der Blutzirkulation sind die Folge.

Die schlechte Durchblutung und Gefühlsstörung verzögern oder verhindern die Wundheilung schon bei Bagatellverletzungen. So entstehende Infektionen können unbehandelt zum Verlust des Beins führen. Dies kann durch operative Rekonstruktionen der Beingefäße vermieden werden.

 

Wie wird der diabetische Fuß behandelt?

Im Vorfeld kann mit sogenannten operativen Dekompressionsverfahren eine deutliche Verbesserung der Gefühlsstörungen (Neuropathie) und eine Verminderung der Schmerzen erreicht werden. Oft führt es schon zu einer verbesserten Durchblutung, wenn Nerven dekomprimiert werden. In einer Untersuchung können wir feststellen, ob Sie von einer Dekompression profitieren können.

Bei bestehenden Gefäßverschlüssen ist die Wiederherstellung des Blutflusses bis zum Fuß das wesentliche Ziel. Gelingt dies nicht durch Ballonkatheterverfahren, ist in der Regel eine Bypassanlage erforderlich.