Chronisch venöse Insuffizienz und das postthrombotische Syndrom

Bei der chronisch venösen Insuffizienz wird das Blut, aufgrund von vorangegangene Thrombosen, durch zerstörte Venenklappen von den Venen nicht mehr vollständig zum Herzen transportiert. Beim postthrombotischem Syndrom (PTS) klagen die Patienten über Schwere- oder Spannungsgefühle im Bein, Schwellungen und Schmerzen.

Im weiteren Verlauf können sich Ödeme und sekundäre Krampfadern bilden. Bei langem Krankheitsverlauf kann es zur Braunfärbung der Haut am Unterschenkel und später als Folge einer chronischen Unterversorgung der oberen Hautschichten mit arteriellem Blut zu strukturellen Hautschäden kommen.

Wie werden beide Krankheitsbilder behandelt?

PTS wird mit einer straffen, elastischen Kompression behandelt. Aktives, gezieltes Bewegen der betroffenen Extremität unterstützt die Behandlung. Trotzdem ist oft ein Unterschenkelgeschwür nicht mehr zu verhindern. Dann besteht chirurgisch die Möglichkeit, durch eine Hauttransplantation den Hautdefekt zu decken und somit zu heilen.