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Station P2

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Station P2

Die Station P2 bildet den Kern unseres suchtmedizinischen Schwerpunktes. Mit 12 stationären Plätzen bietet sie Patienten eine Behandlung an, wenn alleine oder in Kombination mit anderen psychiatrischen Störungen eine Suchtproblematik durch Alkohol, Schmerz-, Beruhigungs- oder Schlafmitteln besteht.

Vorrangige Aufgabe ist die qualifizierte Entgiftungs- und Motivationsbehandlung von alkohol- und medikamentenabhängigen Patienten über 21 Tage.

Die bisherige suchtorientierte psychotherapeutische Behandlung von Patienten mit „Doppeldiagnosen“ in der Gruppe wird derzeit völlig neu konzipiert und deshalb im Jahr 2020 vorübergehend nicht angeboten. 

Für Patienten primär mit Abhängigkeit von illegalen Drogen oder nicht stoffgebundenen Süchten ist die Station in der Regel nicht geeignet. Ausnahmen sind bei spezieller Indikation und nach einem Vorgespräch möglich.

Die Patienten werden grundsätzlich nach dem Prinzip der Kontinuität von der Aufnahme bis zur Entlassung betreut. Eine qualifizierte Entgiftung kann je nach Schwere einer Entzugssymptomatik auch auf P 3 beginnen. Die Behandlung kann nach Entlassung tagesklinisch, in der PIA oder beim niedergelassenen Arzt fortgeführt werden.

Die Behandlung und Betreuung der Patienten erfolgt durch ein interdisziplinäres Team aus Psychologen, Ärzten, Pflegekräften, Sozialarbeitern, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten und Musiktherapeuten in enger Zusammenarbeit mit den kommunalen Trägern der Suchthilfe.  Dabei werden gemeinsame Anstrengungen unternommen, um eine Entwicklung und eine Perspektive für ein möglichst dauerhaft abstinentes Leben nach der Entgiftung aufzuzeigen. Die sorgfältige Einleitung der Nachsorge ist Bestandteil der vollstationären Therapie.