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Wenn Alter und Krankheit uns ethisch herausfordern

Wenn Alter und Krankheit uns ethisch herausfordern –  Unterstützung durch ambulante Ethikberatung

Donnerstag, 7. Dezember 2023, 14:30 Uhr im Kurhaus in Huzenbach.


Kooperation von 
Ökumenische Senioren-Nachmittage Baiersbronn/Murgtal, 
Evangelische Kirchengemeinde Klosterreichenbach-Röt und
Geriatrischer Schwerpunkt der Krankenhäuser Landkreis Freudenstadt gGmbH.

Eintritt frei

Ein Vortrag von und mit Dr. Klaus Rademacher.

Wenn Alter und Krankheit uns ethisch herausfordern, dann sind gemeinsame Fürsorge und gemeinsam getragene Verantwortung von großer Bedeutung.
Es gibt zahlreiche Situationen am Lebensende, die für den betroffenen Patienten, aber auch für Angehörige sehr belastend sein können. Insbesondere wenn der Betroffene nicht mehr in der Lage ist, seinen Willen zu äußern, müssen Angehörige als Bevollmächtigte oder Betreuer weitreichende Entscheidungen treffen: 
Soll meine Mutter nochmals operiert werden oder würde sie das nicht mehr wollen? Unser Vater will nichts mehr essen und trinken – müssen wir akzeptieren, dass er nicht mehr leben will? Meine Frau will nicht mehr ins Krankenhaus – das geht doch nicht, oder? Sollen wir die künstliche Ernährung des Vaters beenden – er hat doch früher immer gesagt, dass er so etwas auf keinen Fall will. Ist die vorhandene Patientenverfügung auf die aktuelle Situation anwendbar? Darf ich meine Mutter mit fortgeschrittener Demenz ins Pflegeheim geben, auch wenn sie das absolut nicht will?

Diese und ähnliche Entscheidungen können bei Angehörigen sehr belastende Schuldgefühle auslösen. Auf der Basis juristischer Vorgaben sowie durch umsichtigen Umgang mit Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht sollte in einem sorgfältigen Entscheidungsprozess das bestmögliche Vorgehen im Sinne des Betroffenen möglichst im Einvernehmen mit allen Beteiligten gefunden werden. Dabei kann Ethikberatung im Bedarfsfall eine wertvolle Unterstützung sein.
 

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