Am Dienstag, 20. Oktober 2026, lädt das Klinikum Freudenstadt in Kooperation mit der VHS Freudenstadt zu einem Vortrag mit Dr. Klaus Rademacher, Oberarzt, Leitung Geriatrischer Schwerpunkt und Ethikberatung, ein. Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr in der Cafeteria des Klinikums Freudenstadt.
Wer trifft Entscheidungen für mich, meinen Aufenthalt und meine Gesundheitsfürsorge, wenn ich selbst infolge eines Unfalls oder einer Erkrankung wie Schlaganfall oder Demenz nicht mehr dazu in der Lage bin?
Mit dieser Frage beschäftigen sich zunehmend mehr Menschen.
Wenn wir selbst keine vorsorgenden Verfügungen treffen, müssen gegebenenfalls unsere Angehörigen oder gar fremde Menschen versuchen, in unserem Sinne zu handeln. Gerade für nahestehende Angehörige bedeutet es oftmals eine unvorstellbare Belastung und unter Umständen jahrelange Schuldgefühle, solche zum Teil schicksalhaften Entscheidungen mit zu verantworten. Frühzeitig geführte vertrauliche Gespräche und die daraus resultierende Erstellung von Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht oder Betreuungsverfügung können wesentlich zur Entlastung aller Beteiligten beitragen.
Im Vortrag werden beispielhafte Situationen besprochen, ferner werden die Unterschiede zwischen Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Betreuung und Ehegattenvertretung erläutert und auf gesetzliche Grundlagen eingegangen.
Im Anschluss an den Vortrag steht ausreichend Zeit für Fragen und Diskussion zur Verfügung.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.
Online-Anmeldung: Kreisvolkshochschule Freudenstadt, www.vhs-kreisfds.de