Foto von Zeitungen
scroll_down
Nach oben Scroll-Button

Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach besucht das Klinikum Freudenstadt

Am Montag hat Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach das Klinikum Freudenstadt besucht. Er folgte damit einer Einladung der SPD-Vorsitzenden Saskia Esken, MdB in ihren Wahlkreis Calw/Freudenstadt, um mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Klinikums über aktuelle gesundheitspolitische Themen zu sprechen. 
Während seines Besuchs hatte Lauterbach die Gelegenheit gemeinsam mit Landrat Dr. Klaus Michael Rückert, Monique Bliesener, Geschäftsführerin der Krankenhäuser Landkreis Freudenstadt gGmbH (KLF) und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie geladenen Gästen den Klinikneubau zu besichtigen. Anschließend traf Lauterbach Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Cafeteria des Klinikums, um mit ihnen über ihre Anliegen und Herausforderungen im Klinikalltag zu sprechen.

In einer Kurzpräsentation wurde dem Bundesminister von Landrat Dr. Klaus Michael Rückert dargelegt, welche entscheidende Rolle das Klinikum Freudenstadt durch seine geografische Lage als Krankenhaus im ländlichen Raum einnimmt. 
Aufgrund der großen Entfernung zu anderen Klinken und witterungsbedingten längeren Anfahrtswegen im Winter warb der Landrat für die Möglichkeiten, auch weiterhin komplexere medizinische Leistungen in Freudenstadt anbieten zu können. 
„Eine gute medizinische Versorgung der Bevölkerung im ländlichen Raum ist extrem wichtig und zudem ein nicht zu unterschätzender Standortfaktor bei der Fachkräftegewinnung in der Region.“, gab Landrat Dr. Klaus Michael Rückert, Aufsichtsratsvorsitzender der KLF gGmbH zu bedenken.
Prof. Dr. Karl Lauterbach erklärte in seinem Kurzvortrag, welche Ziele bei der geplanten Krankenhausreform im Vordergrund stehen. Das ist zum einen die Entökonomisierung, die Sicherung und Steigerung der Behandlungsqualität sowie die Entbürokratisierung des Systems. Um den ökonomischen Druck von den Krankenhäusern zu nehmen, sind sogenannte Vorhaltepauschalen geplant, die 60% der Kosten als eine Art Existenzgarantie abdecken sollen. Die anderen 40% müssen dann durch die tatsächlich behandelten Patientenfälle abgedeckt werden.  
Das Spektrum der medizinischen Leistungen der Kliniken soll in 65 Leistungsgruppen abgebildet werden. Die Zuteilung der Leistungsgruppen wird nicht vom Bund gemacht, sondern auf Länderebene geregelt werden.  

In der anschließenden Gesprächsrunde zeigte sich Prof. Dr. Karl Lauterbach äußerst aufmerksam gegenüber den Anliegen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und nahm sich viel Zeit für die Beantwortung der Fragen, auf die er sehr individuell einging. Abschließend dankte er für die Organisation der Veranstaltung und schloss mit den Worten: “Ich bin sicher, dass ihr Haus eine großartige Zukunft hat.“, bevor er vom Landrat und der SPD-Vorsitzenden mit Präsenten aus der Region verabschiedet wurde. 

„Wir freuen nun sehr, dass Prof. Dr. Karl Lauterbach das Klinikum Freudenstadt besucht hat und bedanken uns herzlich für sein ehrliches Interesse an den Themen, die die Geschäftsführung, die Pflegekräfte und Ärzteschaft aktuell herausfordern. Sein Besuch lässt uns in optimistischer Stimmung zurück.“ resümiert Geschäftsführerin Monique Bliesener.
 

Zurück