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Frischgebackene Ärztinnen bleiben am Klinikum

Zwei Stipendiatinnen des Landkreises überzeugen im mündlichen Examen

Freudenstadt, Juli 2026. Zwei Medizinstudentinnen haben in Freudenstadt erfolgreich ihr mündliches Examen bestanden. Als Stipendiatinnen des Landkreises hatten beide schon ihr praktisches Jahr in Freudenstadt absolviert.

Die gute Nachricht: Die frischgebackenen Ärztinnen werden ihre Karriere am Klinikum fortsetzen.

Das mündliche Staatsexamen ist die letzte Hürde, die für den Start in die Karriere als Arzt genommen werden muss. Und sie ist ein zweitägiger Härtetest. „Es ist ein Praxisexamen, in dem gezielt Fallaufgaben gestellt werden, die nicht eindeutig, komplex und schwierig sind“, erklärt der ärztliche Direktor des Klinikums Landkreis Freudenstadt, Prof. Dr. Florian Bea, der auch den Prüfungsvorsitz hatte. Auf die diagnostische Aufgabe folgt im zweiten Teil des Examens eine Theorieprüfung. „Die Prüfungskandidatinnen müssen im Examen ihr gesamtes medizinisches Wissen abrufen und in neuen Kombinationen anwenden“, beschreibt Prof. Dr. Bea. Denn wer besteht, ist ab sofort Arzt und trägt Verantwortung für das Leben von Menschen

Bemühungen um Fachkräfte zeigen Wirkung
Elena Rothfuss und Salome Stilp sind die erfolgreichen Absolventinnen des diesjährigen Examens. Rothfuss hatte zuvor zwei Tertiale ihres praktischen Jahres (PJ) am Klinikum Landkreis Freudenstadt absolviert, Stilp hatte ihr komplettes praktisches Jahr in Freudenstadt verbracht. Dass die beiden das Klinikum als Wirkungsort gewählt haben, freut nicht nur den ärztlichen Direktor Prof. Dr. Bea, sondern auch Geschäftsführerin Monique Bliesener. Denn wie überall im ländlichen Raum, ist Fachkräftegewinnung eine der großen Herausforderungen am Klinikum. „Wir freuen uns deshalb sehr, dass die beiden Ärztinnen ihre Karriere bei uns beginnen und wünschen ihnen alles Gute“, sagt Bliesener. „Für uns ist es auch eine Bestätigung, dass sich unser Einsatz im Bereich Recruiting auszahlt.“ Elena Rothfuss stammt aus dem Landkreis und wird künftig als Anästhesistin am Klinikum arbeiten. Salome Stilp hat den Landkreis gemeinsam mit ihrer Familie als neuen Lebensort gewählt und wird ihre Karriere in der Gynäkologie fortsetzen.

Prüfungsatmosphäre in Freudenstadt wird gelobt
Beide Ärztinnen wussten die Prüfungskommission zu beeindrucken. „Die Kandidatinnen haben sehr gute Leistungen gezeigt“, lobt Prof. Dr. Bea. In der Prüfungskommission saßen neben dem ärztlichen Direktor außerdem Dr. Gerald Hellstern, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin sowie PD Dr. René Hennig, Chefarzt Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie am Klinikum Landkreis Freudenstadt. Als obligatorischer externer Prüfer ergänzte Priv. Doz. Dr. Wolfgang Zubke, Oberarzt an der Uniklinik Tübingen, die Prüfungskommission.

Dankesworte gab es von den Absolventinnen für die PJ-Beauftragte Dr. Jasmin Brühler und ihre Kollegin in der Verwaltung, Jutta Seeger. Die beiden kümmern sich seit Jahren mit großem Engagement um die PJ-Absolventen am Klinikum Landkreis Freudenstadt und setzen alles daran, damit es diesen hier gefällt.

Gastprüfer Priv. Doz. Dr. Wolfgang Zubke lobte im Anschluss an das Examen die angenehme und freundliche Prüfungsatmosphäre in Freudenstadt. Diese ist nicht nur der PJ-Beauftragten Dr. Jasmin Brühler, sondern auch dem Prüfungsvorsitzenden Prof. Dr. Bea stets sehr wichtig. „Das Examen ist immens anspruchsvoll und belastend. Hier entscheidet sich, ob der Berufswunsch Arzt in Erfüllung geht, oder nicht“, weiß Prof. Dr. Bea. „Uns ist es deshalb wichtig, den Kandidaten ein gutes Umfeld zu geben, in dem sie sich auf ihre Aufgabe und ihr Können konzentrieren können.“

Gruppenfoto mit den frischgebackenen Ärztinnen, den Prüfern und den PJ Beauftragten
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