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Klinikum beispielhaft in Sachen Hygiene-Kommunikation

Beim 15. Kongress für Krankenhaushygiene, der in der vergangenen Woche online stattfand, wurde das Klinikum Freudenstadt als beispielhaft für die Patientenkommunikation rund um das Thema „Krankenhaushygiene“ hervorgehoben. An dem Kongress nahm Fachpublikum aus ganz Deutschland teil. 
Detlef Schliffke, Vorsitzender des Bundesverbands für Patientenfürsprecher e. V. (BPiK), bezeichnete bei seinem Vortrag das Leitthema aus der Patientenzeitschrift des Klinikums „Rundum gesund“ als äußerst gelungene Kommunikation.  Im Beitrag des Patientenmagazins wird auf sechs Seiten ausführlich über das Thema „Hygiene“ bei der Krankenhäuser Landkreis Freudenstadt gGmbH (KLF) berichtet. 

Nicht erst seit der Corona-Pandemie sind die beiden Hygienefachkräfte Sabina Kimmig und Melanie Wiechert täglich in Sachen „Hygiene“ tätig.
„Hygiene war auch schon vor der Pandemie ein wichtiges Thema bei der KLF, hat aber selbstverständlich durch Corona nochmal eine zusätzliche Bedeutung erhalten. Das wir nun sogar bei einem bundeweiten Kongress als gutes Beispiel angeführt wurden, freut uns sehr.“, so Sabina Kimmig. 
Die beiden Fachfrauen machen Hygienebegehungen in allen Bereichen der Kliniken, nehmen Proben, schulen die Mitarbeiter/innen und sind zentrale Ansprechpartnerinnen. Zusätzlich werden sie von einem externen Krankenhaushygieniker unterstützt.  
„Hygiene ist immer Teamarbeit, da sind alle Mitarbeiter/innen der Kliniken und der Medizinischen Versorgungszentren gefragt. Der Schutz unserer Patienten/innen ist uns bei der KLF schon immer sehr wichtig, daher ziehen wir alle an einem Strang.“, sagt Melanie Wiechert.

Trotz aller Hygienemaßnahmen sind aktuell viele Menschen verunsichert, ob sie sich überhaupt mit einer geplanten Operation ins Krankenhaus wagen können. Viele Menschen haben Sorgen oder Ängste sich anzustecken. Kann man sich in der aktuellen Situation guten Gewissens im Krankenhaus behandeln lassen? 
Prof. Dr. Florian Bea, Ärztlicher Direktor im Klinikum Freudenstadt beantwortet diese Fragen ganz klar mit „Ja“. „Es ist verständlich, dass die Patienten sich Gedanken machen, aber bei verzögerter Behandlung bestimmter Erkrankungen kann es unter Umständen zu schwerwiegenden Folgeschäden kommen, die eventuell irreparabel sind. Patienten sollten Beschwerden nicht auf die leichte Schulter nehmen und sich auf jeden Fall behandeln lassen. Wir tun unser Möglichstes, um unsere Patienten/Patientinnen zu schützen und bieten seit geraumer Zeit wieder unser komplettes Leistungsspektrum vollumfänglich an.“, bekräftigt Prof. Bea.
 

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