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Samuel heißt das Neujahrsbaby 2026

Das Angebot der Geburtsklinik Freudenstadt wird im neuen Jahr erweitert

Freudenstadt. Ein Junge trägt dieses Jahr den Titel „Neujahrsbaby“ am Klinikum Landkreis Freudenstadt. 3400 Gramm brachte der kleine Samuel auf die Waage, als er am 01. Januar 2026 um 21:20 Uhr gesund und munter in der Geburtsklinik zur Welt kam.

„Wir freuen uns, dass Mutter und Kind wohlauf sind“, sagen Hebamme Anne Girrbach und Vlad Bogdan Varzaru, der die Geburt ärztlich begleitet hat, sowie Dr. Peter Seropian, Chefarzt der Geburtsklinik am Klinikum Landkreis Freudenstadt. 1080 Babys sind 2025 hier zur Welt gekommen –  533 Mädchen und 547 Jungen. Insgesamt zwölf weniger als 2024.

In einer sich wandelnden Kliniklandschaft setzt das Klinikum Freudenstadt bewusst auf Qualität. Die Zukunft der Geburtshilfe in unserer Region liegt in der Differenzierung. Durch das neue Angebot des hebammengeführten Kreißsaals schafft das Klinikum einen geschützten Raum für natürliche Geburten, eingebettet in die langjährige Sicherheit und Routine der Frauenklinik.

Das Land Baden-Württemberg stellt bis 2027 insgesamt rund 400.000 Euro für die Entwicklung von hebammengeführten Kreißsälen zur Verfügung. Im November 2025 verkündete das Sozialministerium in einer Pressemitteilung, welche zwölf Kliniken von der Förderung profitieren. An vorderster Stelle: Das Klinikum Landkreis Freudenstadt, das mit dem Höchstfördersatz von 50.000 Euro ausgezeichnet wurde.

Chefarzt Dr. Peter Seropian und der leitenden Hebamme Franziska Haas ist es ein großes Anliegen, das Angebot in der Geburtsklinik stetig weiterzuentwickeln und an die Wünsche der werdenden Eltern anzupassen. „Wir erleben, dass immer mehr Frauen wieder eine natürliche, selbstbestimmte Geburt möchten, mit wenig medizinischen Eingriffen“, erklärt Franziska Haas. „Deshalb ist es toll, dass wir mit dem hebammengeführten Kreißsaal genau das anbieten können.“

Das Besondere an einem hebammengeführten Kreißsaal: Die Geburt wird, sofern bestimmte medizinische Voraussetzungen erfüllt sind, eigenverantwortlich von Hebammen betreut und nur bei Bedarf wird ein Arzt oder eine Ärztin hinzugezogen. Aber ganz wichtig, die werdende Mutter entscheidet, ob Sie den hebammengeführten Kreißsaal oder wie bisher zusätzlich zur Hebamme auch eine ärztliche Präsenz wünscht.

Das offizielle Eröffnungsdatum des hebammengeführten Kreißsaales ist noch nicht festgelegt. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Wie bei jedem Förderprojekt ist das Klinikum Landkreis Freudenstadt jedoch an die Zeitplanung des Landes gebunden. „Der Plan ist, dass wir im zweiten Halbjahr 2026 eröffnen“, verrät Franziska Haas. Sie und das Team der Hebammen im Klinikum Freudenstadt sind jedenfalls bereit.

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