Speziell ausgebildet für Gynäkologische Onkologie

…stehen wir Ihnen bei der Tumortherapie zur Seite, wir lassen Sie nicht alleine!

 

Zuversicht und ein positives Umgehen mit einer schwierigen Diagnose und Prognose sind der richtige Weg, um mit Lebensmut und Energie in die Zukunft blicken zu können.

In der Onkologie wägen wir zusammen mit hinzu gezogenen Experten ab, ob chirurgische Eingriffe, Chemo- und/oder Strahlentherapie oder eine andere medikamentöse Therapie eines Tumors nötig ist. Wir wissen, dass nicht das stärkste Mittel das beste ist, sondern immer jenes, das bei möglichst vielen Vorteilen minimale Nachteile mit sich bringt.

Eine mehrjährige Zusatzausbildung haben unsere gynäkologischen Onkologen absolviert. Sie haben langjährige Erfahrung und wissen, was sie ihren Patientinnen in welcher Situation zumuten können. Meist führt eine Kombination von Methoden zum Erfolg. Im Normalfall wird im ersten Schritt durch einen chirurgischen Eingriff der Kern des Problems beseitigt. Dabei werden unsere Patientinnen über die medizinische Behandlung hinaus auch psychoonkologisch und sozialmedizinisch betreut.

Chemotherapie

Vorher und/oder nachher – oder wenn aus medizinischer Sicht eine Operation nicht in Frage kommt – wird durch Chemotherapie verhindert, dass im Körper vom Krankheitsherd ausgehende Zellen Metastasen bilden. Da dies auch nach Jahrzehnten möglich ist, bekämpft man mögliche Stammzellen neuer Tumore auf diese Weise.

Chemotherapie wird also durchaus auch dann angewandt, wenn man im Blut keine Tumorzellen nachweisen kann. Da man weiß welche Tumorarten ein erhöhtes Streuungsrisiko haben, weiß man also auch wann therapiert werden sollte.

Dabei ist es gut zu wissen, dass die Chemotherapie in den Folgen für das Gesamtbefinden viel vom Schrecken verloren hat, den sie noch vor 20 Jahren auslöste. Unsere Onkologen dosieren nur so hoch wie es nötig ist und wählen aus mehreren Möglichkeiten die aus, welche die wahrscheinlich wenigsten Nebenwirkungen bei Patientinnen haben.

Antikörpertherapie

Diese Therapieform hat sich in den letzten Jahren zu einer echten Alternative und hervorragenden Ergänzung zur Chemotherapie entwickelt. Antikörper sind Eiweißmoleküle, die eine ganz wichtige Rolle bei der Immunabwehr des Körpers spielen. Denn sie markieren quasi körperfremde Strukturen, wodurch die körpereigene Immunabwehr diese bekämpfen kann. Heute kann man ganz gezielt Antikörper im Labor züchten, die auf sehr spezifische Merkmale anspringen. Grundsätzlich führt die Antikörpertherapie dazu, dass Signale blockiert werden, welche das Wachstum der Krebszellen steuern oder begünstigen.

Vereinfacht gesagt bedeutet dies, dass in der Hauptsache nur die körperfremden Zellen „markiert“ und daraufhin bekämpft werden, wodurch die Nebenwirkungen der Therapie normalerweise geringer sind als bei der Chemotherapie.