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DemenzNetz Landkreis Freudenstadt befasste sich mit Delir bei älteren Menschen

Mehr als 30 professionelle und ehrenamtliche Vertreter verschiedenster ambulanter und stationärer Einrichtungen aus Pflege, Ärzteschaft, Landratsamt und Krankenkassen fanden sich kürzlich in der Cafeteria des Klinikums Freudenstadt zum dritten Treffen des DemenzNetz Landkreis Freudenstadt ein.

Der Nachmittag diente sowohl zur Fortbildung, als auch zum Erfahrungsaustausch über Demenzerkrankungen, worüber Dr. Klaus Radmacher, Leiter des Geriatrischen Schwerpunkts am Klinikum Freudenstadt referierte. Anschließend informierte Alexander Menges, Leitender Oberarzt der Psychiatrischen Klinik, über „Akute Verwirrtheit im Alter“.

Die sich anschließende lebhafte Diskussion wurde von Sonja Groth, Leiterin der Sozialen Dienste der AOK Nordschwarzwald und Mitglied im Fachbeirat des DemenzNetzes, moderiert. Es zeigte sich, dass für einen gelingenden Umgang mit Menschen mit Demenzerkrankung das Verständnis für deren Gefühlswelt von großer Bedeutung ist. Konsens bestand auch darüber, dass die akute Verwirrtheit bei älteren Menschen – in der Fachsprache Delir – genannt, sehr häufig vorkommt, aber oftmals nicht als Erkrankung wahrgenommen wird. Rademacher und Menges kündigten an, zielgerichtete Fortbildungen für Angehörige anzubieten. Ergänzend wurde auch auf die im Rahmen eines Pilotprojekts geplante Einrichtung einer demenzsensiblen Station in der Klinik Freudenstadt und die im Rahmen des DemenzNetzes angebotenen Angehörigenschulungen „Hilfe beim Helfen“ hingewiesen, die vom Pflegestützpunkt Freudenstadt koordiniert werden.

Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter www.demenz-freudenstadt.de,. für die Aufnahme in den Verteiler des DemenzNetzes steht Dorothee Müller, Leiterin der Pflegekonferenz, im Landratsamt unter d.mueller@kreis-fds.de zur Verfügung.

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