Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik

Von der Akutbehandlung bis zur Psychotherapie-mit unserem differenzierten psychiatrischen Angebot gemeinsam zum Ziel

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Auf insgesamt vier Stationen behandeln wir sämtliche Erkrankungen des psychiatrischen Spektrums, wie zum Beispiel Menschen, die an Depressionen, Psychosen sowie Lebens- und Beziehungskrisen leiden. Spezielle Angebote bestehen für Menschen mit Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit sowie für Menschen, die unter chronischem Tinnitus leiden. Die Besonderheit einer psychiatrischen Klinik in einem Allgemeinkrankenhaus ermöglicht nicht nur eine wohnortnahe psychosoziale Versorgung, sondern auch eine enge wechselseitige Zusammenarbeit mit den anderen medizinischen Disziplinen im Haus. Wir legen großen Wert darauf, einen notwendigen stationären Aufenthalt in unseren insgesamt 71 Betten so angenehm und unkompliziert wie möglich zu gestalten.

ANSPRECHPARTNER

Dr. med. Wilhelm Dengler
Chefarzt

   07441-54-2399
   07441-54-2504
   wilhelm.dengler@klf-net.de

ZAHLEN UND FAKTEN:

  • 71 Betten gesamt, davon 53 Psychiatrie und Psychotherapie, 18 Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
  • ca. 1000 stationäre Patienten pro Jahr

Leistungsspektrum

Unsere Klinik verfügt über keine Tagesklinik. Dennoch halten wir einzelne teilstationäre Behandlungsplätze vor, die tages- oder nachtklinisch genutzt werden können. Patienten, für die eine solche Lösung in Frage kommt, nehmen am regulären Therapieprogramm der jeweiligen Station teil.

Wozu dient eine Psychotherapie?
Die Psychotherapie ist ein bewusster und geplanter interaktionaler Prozess. Behandlungsbedürftige Verhaltensstörungen und Leidenszuständen werden mit psychologischen Mitteln und mit definiertem Ziel behandelt.

Eine Psychotherapie dient ganz grundlegend der Behandlung seelischer Krankheiten. Menschen, die aktuell eine Krise durchleben oder an einer psychischen Erkrankung leiden, sollen dabei Einsicht in ihr Störungsbild erlangen, in ihrer Selbstwahrnehmung geschult werden, im Rahmen der Psychoedukation psychologische Theorien und Hintergrundinformationen kennenlernen und erfahren und selbst Änderungsprozesse bei sich anzustoßen. In Einzel-, Paar-, und Gruppengesprächen arbeiten Patienten, Therapeuten und Bezugspersonen auf gemeinsam definierte Ziele hin und erproben Strategien um mit dem problematischen Situationen, Gefühlen oder Denkweisen umzugehen.

Therapeutische Ansätze und Methoden
Die stationäre Psychotherapie der Klinik Freudenstadt integriert bewusst therapeutische Ansätze und Methoden verschiedener Schulen. Wir arbeiten vorrangig mit kognitiv-behavioralen Verfahren, einschließlich derer modernen Varianten, zudem mit psychodynamischen Ansätzen/ Methoden, stehen aber auch Elementen aus der systemischen Therapie offen gegenüber.

Bezugspersonen
Jeder Patient bekommt im Klinikum Freudenstadt eine pflegerische und ärztlich/psychologische Bezugsperson, mit der ein individueller Therapieplan abgesprochen wird.

Es besteht ein vielfältiges Angebot an Gruppentherapien:

  • Offene therapeutische Gesprächsgruppen
  • Psychoedukative Gruppen
  • Suchtgruppen
  • Angstbewältigungsgruppen
  • Interaktionstraining
  • Mal- und Gestaltungstherapie
  • Musiktherapie
  • Ergotherapie
  • Genussgruppe
  • Metakognitives Training
  • Sportgruppen
  • Nordic Walking
  • Muskelentspannung nach Jacobson
  • Autogenes Training
  • Computergestütztes kognitives Training
  • Ernährungsberatung

Psychoedukation

Psychoedukation hat sich zu einem therapeutischen Basisbaustein in der immer umfassender werdenden Therapie entwickelt. Sogenannte „info-Gruppen“ informieren Betroffene über bestimmte Krankheitsbilder (Z. B. Depressionen, Bipolare Störungen oder Psychosen) und deren Behandlungsmöglichkeiten, fördern den Austausch Gleichbetroffener untereinander und wirken auf ein besseres Krankheitsverständnis und die Entfaltung von Selbsthilfepotenzialen hin. Ziel ist immer die Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten, um einen gesundheitsförderlichen Lebensstil zu ermöglichen. Sie begleitet den gesamten Prozess der Behandlung und findet unter ärztlicher oder psychologischer Leitung in Einzel- als auch Gruppengesprächen statt. 

Psychoedukation – Informationen und Austausch für Patienten

  • Angstbewältigungsgruppe
  • Depression und bipolare Störung
  • Psychose
  • Sucht

Wann helfen Psychopharmaka?
Psychopharmaka werden als Arzneimittel zur Behandlung psychischer Erkrankungen genutzt. Sie beeinflussen neuronale Abläufe im Gehirn und wirken sich dadurch auf die psychische Verfassung von Menschen aus. Auch wenn viele einer Psychopharmakotherapie skeptisch gegenüberstehen, sind sie für einen Teil der Menschen mit psychischem Leiden unverzichtbar. Psychopharmaka lindern Krankheitssymptome, fördern die Lebensqualität und unterstützen psychotherapeutische Interventionen.

Was gilt es in Bezug auf Nebenwirkungen von Psychopharmaka zu beachten?
Patienten und Angehörige werden ausführlich über die medikamentöse Behandlung und deren potenziellen Nebenwirkungen aufgeklärt. Ziel ist immer eine optimal wirksame, möglichst niedrige Dosierung mit guter Verträglichkeit für die Patienten.

Psychiatrische Institutsambulanzen nach § 118 SGB V (PIA) erfüllen einen spezifischen Versorgungsauftrag speziell für Kranke, die wegen der Art, Schwere oder Dauer ihrer Erkrankung eines solchen besonderen, krankenhausnahen Versorgungsangebotes bedürfen. Es können nur Menschen mit bestimmten Diagnosen und Krankheitsverläufen behandelt werden. Die Kriterien zur Übernahme in die PIA sind als Eingangskriterien zu verstehen und werden zu Beginn der Behandlung seitens der Psychiatrischen Institutsambulanz überprüft.

Das Angebot der Psychiatrischen Institutsambulanzen richtet sich an Kranke, die von anderen vertragsärztlichen Versorgungsangeboten, insbesondere von niedergelassenen Vertragsärzten und Psychotherapeuten sowie Medizinischen Versorgungszentren, nur unzureichend erreicht werden.

Die Psychiatrische Institutsambulanz soll auch ermöglichen, Krankenhausaufnahmen zu vermeiden oder stationäre Behandlungszeiten zu verkürzen und Behandlungsabläufe zu optimieren, um dadurch die soziale Integration der Kranken zu stabilisieren.

Das Leistungsangebot der Psychiatrischen Institutsambulanz hat im Sinne einer Komplexleistung das gesamte Spektrum psychiatrisch-psychotherapeutischer Diagnostik und Therapie entsprechend dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse zu umfassen. Dazu gehören insbesondere die psychopathologische Befunderhebung, psychologische Diagnostik (Psychometrie), Psychopharmakotherapie, das Instrumentarium der sozialtherapeutischen einschließlich der nachgehenden Behandlung, die Psychoedukation in indikativen Gruppen unter Einbezug der Angehörigen der Kranken und die Psychotherapie entsprechend der Psychotherapie-Richtlinie des Gemeinsamen Bundes­aus­schusses, die ggf. im Rahmen eines individualisierten Gesamtbehandlungsplans zum Einsatz kommen kann.

Wir arbeiten in einem Multiprofessionellen Team unter fachärztlicher Leitung.

Die Psychiatrische Institutsambulanz kooperiert mit den niedergelassenen Vertragsärzten sowie den niedergelassenen Psychologischen Psychotherapeuten und komplementären Einrichtungen insbesondere im Einzugsgebiet, für das die Versorgungsverpflichtung übernommen wurde. Form und Inhalte der Kooperation sollen durch formelle Vereinbarungen abgesichert werden. Dabei sind die Bedürfnisse und medizinischen Notwendigkeiten der Kranken besonders zu berücksichtigen.

Psychiatrisch/psychotherapeutischer Konsiliardienst

Der psychiatrisch/psychotherapeutische Konsiliardienst schließt die Mitbehandlung von Patienten anderer Kliniken des Hauses ein.

Neurologischer Konsiliardienst

Der neurologische Konsiliardienst greift insbesondere auch auf verschiedene Untersuchungsverfahren, wie Elektroencephalografie (EEG), Craniale Computer Tomografie (CCT), Magnetresonanztomografie (MRT), Elektromyografie (EMG), Nervenleitgeschwindigkeit (NLG) und Evozierte Potenziale (EP) zurück.

Das Tinnituszentrum zeichnet sich durch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit bei der Behandlung von belasteten Patienten aus. Dabei handelt es sich nicht allein um eine Erkrankung des Ohres, sondern vor allem um eine Störung zentraler Verarbeitungsprozesse im Gehirn. Ziel unserer Therapiemaßnahmen ist das Erkennen möglicher Belastungsfaktoren, die an der Entstehung und Aufrechterhaltung des Tinnitus beteiligt sind. Darüber hinaus erarbeiten wir gemeinsam mit dem Patienten Bewältigungsweisen, um künftigen Belastungen besser begegnen zu können.

Womit beschäftigt sich die Psychoonkologie?

Die Psychoonkologie beschäftigt sich mit seelischen Faktoren, die mit einer Krebserkrankung in Zusammenhang stehen, als interdisziplinäres Fach hat sie sich in den letzten 30 Jahren fest etabliert: Beratung, Behandlung, Begleitung und Information sind hierbei deren wichtigsten Säulen. 
Im Rahmen der psychoonkologischen Betreuung wird heute vor allem versucht, Betroffenen bei der Bewältigung der Belastungen, die durch eine Krebserkrankung entstehen, zu helfen. Im Vordergrund steht dabei die Unterstützung bei der Krankheitsverarbeitung, wobei für das Vorgehen das subjektive Erleben der Betroffenen entscheidend ist. 
Dabei hat der in der Psychoonkologie entwickelte Begriff der Lebensqualität mit dazu beigetragen, dass bei der Erforschung neuer Behandlungsmethoden die Belastungen durch die Therapie viel stärker berücksichtigt werden: Die Zulassung neuer Medikamente in der Krebsmedizin ist heute ohne Aussagen zur Lebensqualität der damit behandelten Patientinnen kaum noch vorstellbar. 

Brustzentrum im Klinikum Freudenstadt

Die psychoonkologische Betreuung wird im hiesigen Brustzentrum überwiegend als Konsiliardienst organisiert. Der Schwerpunkt liegt hierbei in der Einzelbetreuung während der stationären Therapie, in Absprache kann auch eine Begleitung nach Beendigung des stationären Aufenthaltes erfolgen.

Nach dem `Sturz aus der Wirklichkeit´ wieder auf sicherem Boden zu landen, erfordert eine Suche nach Orientierung, Halt, Struktur, Selbstsicherheit, neuen Perspektiven und Kraftquellen, letztlich auch nach einer veränderten Sinngebung im Leben. Offene Gespräche, Reflexionen und strukturierte Informationen sind wertvolle Helfer, um wieder sicheren Boden unter den Füßen zu finden.

Das Aktivieren persönlicher Ressourcen ist dabei eine entscheidende Hilfe in der Krankheitsverarbeitung. Daher gilt die psychoonkologische Begleitung heute als wichtiger Baustein einer sinnvollen Brustkrebs-Behandlung.

Diagnose und Therapie bewirken bei den von einer Brustkrebserkrankung betroffenen Frauen ein breites Spektrum unterschiedlicher emotionaler und praktischer Anforderungen, wobei in der Regel die Reaktions- und Verhaltensweisen nicht als Ausdruck einer psychischen Störung oder Erkrankung zu werten sind, sondern häufig eine durchaus nachvollziehbare Reaktion auf die Erkrankung und Behandlung darstellen.

Jedoch  fallen hierunter auch mögliche Folgen in Form von Ängsten, depressiven Verstimmungen undBelastungsreaktionen  einerseits, von Therapie-Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen, Erschöpfung nach Tumortherapie (Fatigue), der physischen Veränderung des Körperbildes und der Körperfunktionen andererseits; ferner Veränderungen in Rollen- und Familienbereichen, Belastungen durch Beeinträchtigungen der Arbeitsfähigkeit und der finanziellen Situation und letztlich auch die Bewältigung einer möglichen Progredienz der Erkrankung.

Die psychoonkologische Mitbetreuung von Patientinnen am hiesigen Brustzentrum setzt sich zur Aufgabe, die verschiedenen psychosozialen Aspekte, die sich als integraler Bestandteil der onkologischen Diagnostik und Therapie - insbesondere in der Akutbehandlung, aber auch im weiteren Verlauf -  ergeben, interdisziplinär umzusetzen. 

 

Ansprechpartner: 

Oberarzt Dr. St. Löhr

Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie/Dipl.-Psychologe/Psychoonkologe

   07441 54-6463

Vertretung:

Fr. S. Kappler

Dipl.-Psychologin/Psychoonkologin

   07441 54-6610

Wissenswertes über Depressionen, bipolare Störungen und Psychosen

Für Angehörige von Patienten, die an einer Depression, bipolaren Störung oder Psychose erkrankt sind, finden in unserer Klinik regelmäßig Angehörigengruppen statt. Zum einen werden in diesen Gruppen wesentliche Informationen über die Erkrankung selbst und die Behandlungsmöglichkeiten vermittelt. Zum anderen bieten diese Gruppen die Gelegenheit, persönliche Erfahrungen im Zusammenhang mit der Erkrankung mit anderen betroffenen Angehörigen auszutauschen. Unserer Erfahrung nach wirken sich diese Gruppen auch positiv auf den Gesundungsprozess der Patienten aus und erleichtern das Zurechtkommen mit der Erkrankung. Es wird eine Gruppe mit Themenschwerpunkten Depression und bipolare Störung, eine andere mit Schwerpunkt Psychosen angeboten. Die Angehörigenforen finden monatlich, jeweils dienstags von 17:30 – 19:00 Uhr im Gruppenraum 3 des Therapiezentrums auf Ebene 1 im Krankenhaus statt. Anmeldung wünschenswert. Die aktuellen Termine entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungskalender.

Eine Anmeldung ist wünschenswert, telefonisch sind wir für Sie erreichbar unter der 07441 54-2399.
 

Seelisch krank zu sein ist oft mit sozialen und rechtlichen Fragestellungen verbunden. Im Rahmen der Behandlung ist es wichtig, dass Probleme im häuslichen Umfeld, im Bereich der Arbeit und Tagesstrukturierung, sowie bei der Freizeit- und sozialen Kontaktgestaltung geklärt werden können.
Der Sozialdienst bietet in Zusammenarbeit mit den anderen Berufsgruppen Beratung und individuelle Orientierungshilfe. In gemeinsamen Gesprächen, bei Bedarf auch mit Angehörigen, kann die psychosoziale Lebenssituation sorgsam erwogen werden. Mögliche Hilfen und Ansprechpartner werden vermittelt. Der Sozialdienst ist Kontaktstelle zu Beratungsstellen und sozialen Einrichtungen unterschiedlichster Art.
Die Mitarbeiterinnen bieten bei Bedarf konkrete Unterstützung zur Einleitung der individuell notwendigen psychiatrischen und nichtpsychiatrischen Hilfen an. Sie sind in die Psychiatrische Institutsambulanz PIA und in ein Stationsteam eingebunden und wirken teilweise in der Gruppenarbeit mit, wie etwa bei der Psychoedukation.

Kerstin Breitenreuter; Sozialpädagogin (B.A.)
Telefon: 07441 54-6438
E-Mail: kerstin.breitenreuter@klf-net.de

Anja Meyer; Sozialpädagogin (B.A.)
Telefon: 07441 54-6529
E-Mail: Anja.Meyer@klf-net.de

Katharina Robbe; Sozialpädagogin (B.A.)
Telefon: 07441 54-6365
E-Mail: katharina.robbe@klf-net.de 
 
Gerne können Sie uns auch Anfragen per Fax schicken unter 07441 54-2341

fit for life
Suchtgruppe „fit for life" ist ein Angebot für stationäre als auch ambulante Patienten, die eine Anlaufstelle suchen zur Selbstklärung und Unterstützung ihrer Therapiemotivation. 

Sie fördert die Veränderungsbereitschaft bei Patienten mit problematischem Suchtmittelkonsum. Auch ist sie geeignet für Abhängigkeitskranke poststationär zur alltagsbegleitenden Stabilisierung der Suchtmittelabstinenz.
Sie wird zweimal wöchentlich angeboten. 

Bei Suche nach Unterstützung sind wir telefonisch über die 07441 54-6409 für Sie zu erreichen.  
        
 

Kontakt und Sprechstunde

SEKRETARIAT DER PSYCHIATRIE, PSYCHOTHERAPIE & PSYCHOSOMATIK

Frau Mielke und Frau Rehberg

   07441 54-2399
   07441 54-2504
   psychiatrie@klf-net.de

 

 

 

 

PSYCHIATRISCHE INSTITUTSAMBULANZ PIA

Oberärztin Ute Spannagel-Metzner

zur Psychiatrischen Institutsambulanz

   07441 54-6409
   07441 54-2219 
   psychiatrie-pia@klf-net.de

GERONTOPSYCHIATRISCHE SPRECHSTUNDE

Leitender Oberarzt Alexander Menges, MBA, MIM

zur Gerontopsychiatrischen Sprechstunde


   07441 54-6409
   07441 54-2219

TINNITUSZENTRUM

Oberarzt Dr. Stefan Löhr

  07441 54-2399

zum Tinnituszentrum
 

 

Ärzte & Qualifikationen

Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, Geriatrie, Suchtmedizin

Kooperation mit dem Stuttgarter Zentrum für Verhaltenstherapie e. V. (SZVT)
www.szvt.de

Kooperation mit der Tübinger Akademie für Verhaltenstherapie (TAVT)
www.tavt.de

 

 

 

Facharzt für Neurologie,Psychiatrie und Geriatrie,
Suchtmedizin, Verkehrsmedizinische Qualifikation
Ethikberatung im Krankenhaus
DGPPN/DGGPP-Zertifikat Gerontopsychiatrie

Schwerpunkt:
Gerontopsychiatrie

Lehraufträge:
Lehrbeauftragter an der "Deutschen Akademie für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie e.V.“

Mitgliedschaften:
Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN)
Deutsche Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und Psychotherapie (DGGPP)
Betreuungsgerichtstag e.V.

Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie
DGPPN/DGGPP-Zertifikat Gerontopsychiatrie,-psychotherapie und-psychosomatik

Schwerpunkt:
Akutpsychiatrie

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Diplompsychologe

Schwerpunkt:
Tinnitus-Retraining-Therapie
Psychoonkologie

Facharzt für Neurologie

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

Schwerpunkt:
Schlaganfallbehandlung
Schlafmedizin

Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie

Schwerpunkt:
Psychiatrische Institutsambulanz (PIA)

  • Daniela Breidenbach (Fachärztin für Neurologie, Spezielle Schmerztherapie)
  • Dr. med. Pius Franz
  • Evelyne Kan
  • Dr. med. Karla Kränzlein (Fachärztin für Innere Medizin)
  • Katharina Näpfel
  • Warvan Hoshyar Salayi
  • Dr. med. Silke Scharfschwerdt
  • Friedhelm Stahl
  • Rosemarie Staigis
  • Cristina Anghel (Psychologin M. Sc.)
  • Andrea Bittlinger (Psychologin M. Sc.)
  • Sonja Kappler (Dipl.- Psychologin / Psychologische Psychotherapeutin)
  • Martin Kowalski (Dipl.- Psychologe / Psychologischer Psychotherapeut)
  • Elke Mayr- Reinhardt (Dipl.-Psychologin / Psychologische Psychotherapeutin)
  • Frau Selina Schneider (Psychologin M.Sc.)

 

Zuweiserinformation

Informationen für Hausärzte und zuweisende Ärzte

Wenn Sie einen Patienten vorstellen oder zur stationären Aufnahme anmelden möchten, wenden Sie sich an unser Sekretariat, Tel. 07441 54-2399.

In dringenden Fällen über den Dienstarzt der Klinik, Tel. 07441/54-0.

Ärztliche Weiterbildung

Die Klinik ist Träger der Pflichtversorgung im Kreis Freudenstadt. Sie verfügt über 71 vollstationäre Behandlungsplätze und eine Institutsambulanz. Sie ist als Abteilungspsychiatrie an einem Regelversorgungskrankenhaus eng mit den anderen medizinischen Fachabteilungen vernetzt.

Der Chefarzt hat die volle Weiterbildungsbefugnis für den Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie über 48 Monate. Im Rahmen der Facharztweiterbildung besteht die Möglichkeit die erforderlichen 12 Monate Neurologie für Psychiatrie in der Medizinischen Klinik, geleitet durch den Weiterbildungsbevollmächtigten Oberarzt Dr. med. A. Opfer, zu erwerben.

Wir bieten auch an, nur einen Teil der Facharztweiterbildung in unserer Klinik durchzuführen oder eine andernorts begonnene Weiterbildung fortzusetzen.  Das Curriculum wird dafür gemeinsam auf die konkreten Erfordernisse abgestimmt.

Wir bieten auch eine Anstellung zum Zwecke der Weiterbildung in Neurologie für Psychiatrie an, wenn etwa der psychiatrische Weiterbildungsteil andernorts weitgehend oder vollständig absolviert wurde.

Die 1 Monatsprävalenz psychischer Störungen in der Allgemeinarztpraxis ist mit bis zu 31% sehr hoch. Für Ärztinnen und Ärzte, die sich in der Weiterbildung für Allgemeinmedizin befinden, bieten wir zum Erwerb von grundlegenden Kompetenzen auf dem Gebiet Psychiatrie und Psychosomatik sehr gerne eine auf diesen Bedarf abgestimmte Anstellung mit einer Dauer von 6 bis 12 Monaten an, gerne auch im Rahmen der Verbundweiterbildung im Landkreis Freudenstadt.

Sprechen Sie uns an!

Weitere Informationen erhalten Sie in unserem Karriereportal.

 

  • Strukturiertes Einarbeitungskonzept
  • Weiterbildungscurriculum für Psychiatrie und Psychotherapie
  • Weiterbildungscurriculum für Neurologie
  • Theoriebausteine werden durch themenbezogene Falldemonstrationen ergänzt
  • Der Psychotherapieanteil wird mit den Weiterbildungsassistentinnen und Weiterbildungsassistenten gemeinsam organisiert und teilweise im Haus, teilweise in Zusammenarbeit mit externen Instituten angeboten und finanziell gefördert
  • Die Neurologie wird ohne Abteilungswechsel erworben
  • Zur ärztlichen Weiterbildung gehört verpflichtend im Lauf der Weiterbildungszeit der Einsatz in allen Bereichen der Klinik. Aufgrund der Größe der Klinik, dem Prinzip der Durchmischung und der Kooperation mit den anderen Fachabteilungen ist ein rascher praktischer Bezug zu einem umfassenden Spektrum psychiatrischer Krankheitsbilder und Problemstellungen gewährleistet
  • Ein Rotationsplan wird durch Chefarzt, Oberärztinnen und Oberärzte mit den Weiterbildungsassistentinnen und Weiterbildungsassistenten erstellt
  • Die Rotationswünsche und die Ausbildungszufriedenheit werden regelmäßig durch die ärztliche Leitung der Klinik überprüft


Fortlaufende wöchentliche interne Weiterbildungsveranstaltungen, Seminare mit Falldemonstration, eine ab der 2. Jahreshälfte 2020 geplante 14 tägige Lehrvisite und Fortbildungsveranstaltungen decken das gesamte psychiatrische und das relevante neurologische Spektrum ab.

  • Einarbeitungsphase nach einem strukturierten Konzept
  • 60 supervidierte und dokumentierte Erstuntersuchungen
  • 60 Doppelstunden Fallseminar mit Vorstellung von 10 Patienten
  • 10 Stunden standardisierte Befunderhebung
  • 40 Therapien unter Supervision
  • 40 Stunden therapeutisches Fallseminar
  • 2 Monate Teilnahme an einer Angehörigengruppe
  • 40 Stunden praxisorientierte Sozialpsychiatrie (Teilnahme an den Außensprechstunden der PIA und Hospitation in den GPZ)
  • Supervidierte Gutachten in Sozial-, Zivil-, und Betreuungsrecht
  • Mitarbeiterjahresgespräch, das der weiterbildungsermächtigte Chefarzt resp. der weiterbildungsermächtigte zuständige Oberarzt einmal jährlich führt
  • Oberärztinnen und Oberärzte begleiten die Weiterbildung als Mentor
  • Aufgrund der flachen Hierarchien und der Größe der Abteilung ist der Kontakt zu allen Vorgesetzten eng und kontinuierlich gewährleistet
  • regelmäßige Teilnahme an den wöchentlichen internen und an den von der Klinik organisierten externen Weiterbildungs- und Fortbildungsveranstaltungen einschließlich der aktiven Gestaltung von mindestens 2 Terminen
  • Neurologisch u.a. Durchführung von supervidierten Neurologischen Untersuchungen und Konsilen, Auswertung und Befundung von EEG , stundenweiser Einsatz auf der Stroke Unit, Teilnahme an den multiprofessionellen und interdisziplinären wöchentlichen Fallbesprechungen, Sicheres Erlernen der Technik der Liquorpunktion, regelmäßige Teilnahme an der neurologischen und neuroradiologischen internen Weiterbildungsveranstaltung die im Rahmen der internen wöchentlichen Veranstaltung der Klinik stattfindet.

Im Haus werden dazu angeboten und angerechnet:

  • 2 Veranstaltungen mit psychotherapeutischem Bezug im Rahmen des internen Weiter- und Fortbildungsprogrammes (Dauer jeweils 1,5 bis 2 Stunden).
  • 32 Stunden Progressive Muskelentspannung
  • Nach ausführlicher Einführung und Anleitung wird selbstständig eine Entspannungsgruppe im entsprechenden zeitlichen Umfang geleitet.
  • 240 Stunden psychotherapeutische Behandlung unter Supervision. Die Supervision wird durch den weiterbildungsermächtigten Chefarzt (für Assistentinnen und Assistenten in der Facharztweiterbildung kostenfrei) angeboten.
  • Es werden acht stationäre oder teilstationäre Psychotherapien mit einer Mindestbehandlungsdauer von zehn Therapiesitzungen durchgeführt.
  • Es werden mindestens zwei Psychotherapien als ambulante Psychotherapie durchgeführt.
  • Insgesamt müssen 60 Supervisionseinheiten nachgewiesen werden.

100 Theoriestunden

Die Teilnahme an den Veranstaltungen des für die Psychotherapie ausgewählten Institutes wird so gefördert, dass der Theorieteil für Psychotherapie bei regelmäßiger Teilnahme in einem Zeitraum von 3 Jahren erworben werden kann.

Eine Förderung durch eine Beteiligung an den Kosten, die bis zu 100 % der Gebühren betragen kann, ist ebenso möglich, wie die Dienstbefreiung unter Fortzahlung der Bezüge für Blockseminare, die im Rahmen der Psychotherapieweiterbildung zu besuchen sind. Zum Zwecke der Psychotherapieweiterbildung berücksichtigt die Gestaltung der Dienstpläne besonders die Belange der Weiterbildungsassistenten.

Selbsterfahrung

Die Klinik übernimmt die Kosten für 75 Doppelstunden externe Gruppenselbsterfahrung in Verhaltenstherapie.

Kosten für die Selbsterfahrung im Rahmen der psychodynamischen Psychotherapieausbildung können in individueller Absprache übernommen werden. Werden nur Teile der Weiterbildung bei uns absolviert, können in der Regel nicht die gesamten Kosten für die Selbsterfahrung übernommen werden.

Balintgruppenarbeit / interaktionsbezogene Fallarbeit

Die Klinik übernimmt die Kosten für ein regelmäßiges Angebot durch einen externen und anerkannten Balintgruppenleiter.

Weiterbildung Psychologen

In der Klinik können insgesamt alle 1800 h praktische Tätigkeit gemäß PsychTH-APrV § 2 geleistet werden: 1200 h PT1 (Psychiatrie) + 600 h PT2 (Psychotherapie/Psychosomatik).

Kooperierende Ausbildungsinstitute sind:

  • Tübinger Akademie für Verhaltenstherapie (TAVT)
  • Zentrum für Psychotherapie Stuttgart (SZVT)

 

Trilaterale Verträge, um Praktikumsstunden für andere Ausbildungsinstitute ableisten zu können, sind möglich, dies muss direkt mit der TAVT und dem SZVT verhandelt werden.

In der Regel werden für die kompletten Stunden 2-Jahres-Verträge abgeschlossen bei regulärer Anstellung nach TVöD, bei Teilzeitkontingent 28 bis 32 Wochenstunden; so bleibt Zeit für die Teilnahme an Ausbildungsseminaren der Institute. PT1 und PT2 können begonnen werden, sobald eine Aufnahmebestätigung vom Ausbildungsinstitut vorliegt, eine rückwirkende Anerkennung ist nicht möglich.

Eine ausschließliche Ableistung der PT2 ist nur in Ausnahmefällen möglich.

Individuelle Praktika für Psychologen im Studium, sind nach Absprache möglich.

 

Weitere Informationen können Sie über das Sekretariat anfordern.

Frau Mielke und Frau Rehberg

    07441 54-2399
     07441 54-2504
     psychiatrie@klf-net.de

Qualität

Qualitätsmanagement für die Sicherheit unserer Patienten:

  • Ärztliches Fort- und Weiterbildungscurriculum
  • Professionelles Deeskalationsmanagement
  • Partizipation am Krisennotfallteam
  • Optimierung der Kommunikation mit den niedergelassenen Psychiatern und Hausärzten durch Etablierung eines Aufnahmemanagements

 

Seit dem Erfassungsjahr 2012 werden keine Qualitätsberichte mehr als PDF-Dokument erstellt. Stattdessen liefern wir alle relevanten Zahlen, Daten und Fakten an eine zentrale Annahmestelle, die die Daten für Patienten auf Internetportalen aufbereitet. Die Daten sind z.B. auf den Seiten der "Weissen Liste" der Bertelsmannstiftung einzusehen.

Kooperationspartner

Um nach der stationären oder teilstationären Behandlung eine möglichst gute Nachsorge, Rehabilitation und Prävention zu erreichen, arbeitet die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Krankenhaus Freudenstadt in einem engen Netzwerk mit niedergelassenen Ärzten, Psychotherapeuten, komplementären Diensten und Einrichtungen zusammen.

Weitere Hilfen

Psychiatrische Tagesstätte Freudenstadt

„Die Treppe“ Freudenstädter psychosoziale Hilfsgemeinschaft e. V.

Gottlieb-Daimler-Str. 60
72250 Freudenstadt
   07441 86-9788

Psychiatrische Tagesstätte Horb

Bruderhausdiakonie

Mühlgässle 13/1
72160 Horb
   07451 62-50310

Selbsthilfegruppe Freudenstadt

Gesprächsabend 14-tägig dienstags von 18.00 bis 20.00 Uhr

Ludwig-Jahn-Str. 21
72250 Freudenstadt
(AOK Gesundheitszentrum, Raum "Kienberg")
 

Kontakttelefone:

   07447 13-29
(Frau Pfeifle, 10.00 und 16.00 Uhr)

   07446 32-59
(Frau Ruoff, abends bis 22.00 Uhr)